Attributionsprobleme in datenschutzorientierten Zeiten lösen – mit präziser UTM-Nutzung, CRM-Integration und automatisiertem Reporting
First-Party-Daten als Wettbewerbsvorteil
Klarheit zurückgewinnen: First-Party-Daten, die 0 % Tracking in 70% Attribution verwandeln
Der Rückgang von Third-Party-Cookies hat dazu geführt, dass viele Marketing-, Vertriebs- und Führungsteams nur noch eingeschränkte Transparenz hinsichtlich der Lead-Attribution und tatsächlichem Einfluss ihrer Kanäle auf Performance, Budget und Umsatz haben. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben wir unseren Kunden durch die gesamte Data-Maturity-Matrix begleitet und dabei bestehenden Systeme sowie die vorhandene Tracking-Infrastruktur genutzt.
Durch die Implementierung eines robusten UTM-Frameworks und die Umwandlung dieser Daten in hochwertige First-Party-Daten ermöglichten wir eine durchgängige Abbildung des Nutzerverhaltens und des geschaffenen Werts – von der ersten Website-Interaktion bis hinein ins CRM.
Das Ergebnis: UTM-Erfassungsraten stiegen von 0 % auf über 70%, eine Verbesserung des Lead-to-MQL-Verhältnisses um 43 Prozentpunkte sowie ein vollständig automatisiertes, täglich verfügbares Reporting, das allen Stakeholdern zugänglich ist.
Über den Kunden
Unser Kunde ist im Healthcare-Sektor tätig und hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe von PPC-Kampagnen hochwertige Leads sowohl von Ärzten als auch von medizinischen Kliniken zu generieren.
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Third-Party-Cookies, früher essenziell für Tracking, Targeting und Attribution, werden schrittweise abgeschafft.
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Datenschutzvorschriften wie DSGVO und der CCPA schränken die Erhebung und Nutzung personenbezogener sowie verhaltensbezogener Daten ein.
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Browser wie Safari und Firefox blockieren Third-Party-Cookies standardmäßig durch ITP und ETP.
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Einwilligungsbasiertes Tracking reduziert die für Anzeigenoptimierung und Attribution verfügbaren Datenmengen.
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Die Einspeisung verlässlicher Daten in Werbeplattformen wird zunehmend schwieriger.
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Nutzer bevorzugen immer stärker Marken, die Transparenz, Datenschutz und Kontrolle über die eigenen Daten in den Mittelpunkt stellen.
Fokus auf Datenschutz: Veränderungen in der Datenerhebung mit Auswirkungen auf das Geschäft
Projektvoraussetzungen
Die Herausforderung: Wie man eine Strategie entwickelt, während man im Blindflug agiert
Verlust granularer Transparenz:
Es wird schwieriger, kanalübergreifende Nutzerreisen zu verstehen, was Attribution und Optimierung deutlich schwächt.
Compliance- und Vertrauensdruck:
Datenschutzvorgaben erfordern einen sorgfältigen und transparenten Umgang mit Daten, um das Vertrauen der Nutzer zu erhalten.
Arbeiten mit SAP
Unser Ansatz: Der strategische Wert von First-Party-Daten
Bei Kemb betrachten wir den Rückgang von Third-Party-Cookies nicht als Verlust, sondern als Wendepunkt für das digitale Marketing. Er bietet Unternehmen die Chance, sich durch transparente Datenpraktiken zu differenzieren, stärkere direkte Beziehungen zu Nutzern aufzubauen und von einem „Alles-tracken“-Ansatz zu einem datenschutzorientierten, vertrauensbasierten Modell überzugehen.
Auch wenn dadurch weniger Daten zur Verfügung stehen, bedeutet das nicht zwangsläufig weniger Erkenntnisse – vorausgesetzt, die erhobenen Daten sind sauber strukturiert, sinnvoll ins CRM integriert und ermöglichen eine durchgängige Sicht vom ersten Touchpoint bis zum abgeschlossenen Deal.
Ein zentraler Bestandteil dieses Wandels ist die klare Unterscheidung zwischen personenbezogenen und nicht-personenbezogenen Daten. Selbst ohne die Abhängigkeit von Black-Box-Identifikatoren der Walled Gardens verfügen Unternehmen weiterhin über ausreichend First-Party-Informationen, um die Herkunft von Nutzern zu verstehen und dabei gleichzeitig die Einwilligungs- und Datenschutzanforderungen einzuhalten.
Genau hier kommen UTMs ins Spiel: Sie fungieren als Brücke zwischen anonymen Website-Besuchen und identifizierten Leads im CRM.
Optionen zur Erfassung von UTMs auf Landingpages
Weitergabe von UTMs über Formulare
Versteckte Formularfelder, automatisch mit gespeicherten UTM-Werten befüllt:
Gespeicherte Cookies können genutzt werden, um Hidden Fields in Formularen automatisch auszufüllen und diese Daten zusammen mit der Formularübermittlung ins CRM zu übertragen.
Dynamische Einbindung bei mehrstufigen Formularen oder Chatbots:
Die Routinen laufen automatisiert ab und passen sich der jeweiligen Formularstruktur an – ganz ohne manuellen Eingriff.
CRM-Integration
Mapping der versteckten Formularfelder auf CRM-Lead-Felder:
Durch das saubere Mapping kann das CRM diese Daten zuverlässig empfangen. Das ermöglicht eine nahtlose Übergabe an Teams wie den Vertrieb und schafft volle Transparenz darüber, aus welchen Kanälen Nutzer stammen.
Umgang mit Überschreibungsregeln (First-Touch vs. Last-Touch-UTMs):
Abhängig vom eingesetzten CRM können UTM-Daten bei jeder Formularübermittlung überschrieben, First- und Last-Touch getrennt erfasst oder – bei einem fortgeschrittenen Setup – alle Touchpoints dokumentiert werden, sofern eine entsprechende Einwilligung vorliegt.
Visuelle Einblicke
Das Ergebnis: Von unvollständigem Tracking zu vollständiger Attribution
Im Rahmen dieses Projektes haben wir unseren Kunden dabei begleitet, sich entlang der gesamten Data-Maturity-Matrix weiterzuentwickeln. Über den Aufbau einer robusten Datenerfassung und sauberer Systemintegrationen hinaus lag ein zentraler Fokus auf der Befähigung der Teams sowie darauf, Daten im gesamten Unternehmen zugänglich zu machen. Dadurch konnte das Unternehmen Daten nicht nur für Analysezwecke nutzen, sondern auch gezielt zur Aktivierung einsetzen – für bessere Performance, fundiertere Entscheidungen und die Entwicklung neuer Strategien.
Infolgedessen verbesserten sich mehrere KPIs. Allein die optimierte Infrastruktur ermöglichte es, mehr Leads zu identifizieren und deren Herkunft präzise nachzuvollziehen.
Zu Beginn hatten wir keinerlei Transparenz über die Daten.
Anschließend standen zwar Daten zur Verfügung, jedoch nur über aufwendige, manuell erstellte Reports mit hohem Zeitaufwand.
Nach der Optimierung der Prozesse wurde das Reporting deutlich häufiger und zugleich wesentlich weniger zeitintensiv.
Heute haben alle Stakeholder täglich Zugriff auf die wichtigsten Informationen – ohne dass Teams Zeit für das Sammeln, Bereinigen oder Visualisieren ihrer zentralen KPIs aufwenden müssen. Sämtliche Daten stehen direkt innerhalb von SAP zur Verfügung.
Fazit & Nächste Schritte
Die Transformation unseres Kunden zeigt, was möglich wird, wenn ein Unternehmen die Kontrolle über seine eigenen Daten übernimmt. Durch den Wandel von vollständiger Intransparenz hin zu einem vollständig vernetzten, datenschutzorientierten Tracking-Ökosystem konnten Klarheit, Effizienz und ein strategischer Vorteil geschaffen werden, wie ihn modernes Marketing erfordert. Mit UTM-Erfassungsraten von 0 % auf über 70%, einem Anstieg des Lead-to-MQL-Verhältnisses um 43 Prozentpunkte sowie täglich automatisierten Reports für alle Stakeholder sind First-Party-Daten zu einem echten Wachstumstreiber geworden.
Die Erkenntnis ist eindeutig:
In einer Welt ohne Third-Party-Cookies werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die in First-Party-Daten investieren.
Wenn Ihre Organisation noch immer mit unvollständiger Attribution, unklaren Lead-Quellen, manuellem Reporting oder isolierten Systemen kämpft, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln. Sie benötigen nicht mehr Daten – Sie benötigen die richtigen Daten: sauber strukturiert, vollständig unter Ihrer Kontrolle und mit maximaler Transparenz sowie der Fähigkeit, Erkenntnisse kanalübergreifend zu aktivieren.
Beginnen Sie noch heute damit, Ihren Wettbewerbsvorteil aufzubauen.
Investieren Sie in Ihre First-Party-Daten, schaffen Sie Transparenz und verwandeln Sie Ihr Marketing in ein System, das lernt, skaliert und messbare Ergebnisse liefert – genau wie bei unserem Kunden.


